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20. Warum bin ich zurzeit so still?


Bevor ihr diesen Beitrag lest, möchte ich euch sagen, dass ich hiermit mein Herz ausschütte.
Es ist kein „Jammer Post“, sondern eine Erklärung. Ich werde auch nicht alles preisgeben, da vieles davon nichts in der Öffentlichkeit zu suchen hat. Aber: Es wird Inhaltswarnungen geben. Lest sie bitte durch, denn ich möchte keinen von euch bei irgendetwas triggern.

Inhaltswarnungen:

  • Depression
  • Erwähnung von Selbstmordgedanken bei Familienmitgliedern
  • Psyschiche Behandlung
  • Geldsorgen
  • Angstzustände
  • Klimakatastrophe
  • Zukunft
  • Physische Schmerzen
  • Panikattacken

Wer meinen High-Fantasy-Roman „Erbe des Dolches 01 – Fey“ gelesen oder sich zumindest damit auseinandergesetzt hat, wird manche der obenstehenden Triggerwarnungen wohl bereits bei mir gefunden haben. Das Buch ist, und das ist kein Geheimnis, eine Verarbeitung meiner eigenen Depression und meiner eigenen Erlebnisse. Ja, nicht alles stimmt überein, denn auch bei Fey habe ich mir künstlerische Freiheiten herausgenommen.
Aber in jeder Zeile steckt wohl meine eigene Angst. Und dennoch auch Stolz. Stolz, dass ich dieses Buch geschrieben habe. Stolz darauf, dass Leser es mögen, und auch Stolz darauf, dass ich offen mit meinen Krankheiten (ja, mehrere) umgehe. Wie viel Hass und Wut habe ich deswegen schon erfahren? Wie viele meiner Mobber meinten, ich tyrannisiere, ich beherrsche, ich schwänze, ich lüge. Und ich weiß genau, wenn sie mein Buch, meine Website, diesen Beitrag finden, dann werden sie erneut auf mich einhacken. Sie werden sich darüber amüsieren, dass ich noch immer eine Lügnerin und eine Heulsuse bin. Ich war beim letzten Klassentreffen noch immer das beliebteste Gespräch, obwohl nicht einmal selbst anwesend. Einsicht? Nein. Meine Existenz ignorieren? Nein. Das können solche Leute nicht. Sie können nicht den Fehler eingestehen, dass sie mein Leben beschwert haben. Was ist mein Leben?

In meinem Leben ist sehr viel auseinandergebrochen. Meine Eltern sind liebevolle Menschen, die immer alles, was sie konnten, gegeben haben, um mich glücklich zu machen. Auch heute weiß ich, egal was passiert, ich kann sie anrufen und sie sind sofort für mich zur Stelle.
Aber dennoch gab es viel, das in meinem Leben zerrissen ist, und wenn ich anderen auch nur ansatzweise erkläre, was das war, dann bekomme ich oft wieder einen von beiden Stempeln: Lügnerin! oder „Wow, dass sowas möglich ist! Die Eltern hätten sich mehr Mühe geben müssen!“. Mehr Mühe? Sie hatten beide nichts. Von Nichts haben sie mir noch eine ganze Menge ermöglicht und gegeben. Rückhalt und Liebe. Verständnis und Respekt, egal wer ich bin. Was ich machen will. Meine Schwester ist Ärztin, aber das hieß für die beiden nie, dass ich diesen oder einen ähnlichen Weg ebenfalls einschlagen muss. Sie haben Geld aufgebracht, damit ich ins Kino gehen oder ein Hobby ausleben konnte. Wie hätten sie sich mehr Mühe geben sollen?
Ja, sie haben Fehler gemacht. Sie sind Menschen und Menschen machen Fehler. Welche das sind, das möchte ich im Internet nicht anprangern und wegen all dem, was ich erlebt habe, bin ich auch in Behandlung. Ich habe Depression. Angststörungen. Panikattacken. Ich bin oft hochsensibel. Ich habe psychosomatische Schmerzen. Auf diese Dinge möchte ich eingehen. Warum? Weil ich offen mit der Person umgehen will, die ich bin. Weil mir das hilft und weil ich oft auch schon andere getroffen habe, die sagten, dass es ihnen half, wenn ich offen rede.

Die Depression nimmt mir sehr oft meine Kraft. Manchmal ist es zu anstrengend, sich auf etwas zu konzentrieren. Weiterzugehen. Wegen der Warnung oben: Nein, ich bin nicht selbstmordgefährdet. Ich denke nicht darüber nach, meinem Leben ein Ende zu bereiten und ich bin, wie immer, gewillt zu kämpfen. Aber oft ist es anstrengend, auch nur fünf Minuten in die Zukunft zu sehen. Ich fühle mich klein. Und hässlich. Die Mobber haben mich meinen Körper hassen lassen und ich finde keinen Weg, ihn zu akzeptieren.

Angststörungen: Wenn mich jemand fragt, wie ich eine Biografie von mir nennen würde, habe ich immer das Wort „Angst“ im Kopf. Ich habe jeden Tag Angst. Angst vor der Zukunft, Angst davor, Fehler zu machen. Angst vor dem nächsten Schritt. Ich habe Angst davor, mit dem Bus zu fahren (früher auch mit dem Zug, aber die Angst habe ich in Euphorie umgewandelt). Die Angst schränkt mich ein, jeden Tag. Wie oft stoße ich auf alltägliche Situationen und fürchte mich? Manchmal, wenn ich allein in der Wohnung bin, habe ich Angst, die Wohnung zu verlassen. Nicht, weil mir draußen etwas passieren könnte. Aber Einkaufen oder nur den Müll runterzubringen, wirkt so anstrengend. Was, wenn ich den Schlüssel verliere? Ich nehme also mein Handy mit. Immer. Auch wenn ich nur den Müll runterbringe. Ich könnte mich ausschließen und dann? Jedes Mal, wenn ich runtergehe, sind da die Gedanken. Manchmal gehe ich bewusst ohne Handy runter. Und dann? Wie kann ich einen Schlüsseldienst anrufen, wenn ich kein Handy habe? Nachbarn? Robertas Vater? Um nur eine der vielen Thematiken anzuschneiden.
Die Angststörungen zeichnen sich auch noch auf anderer Ebene nieder. Ganz groß: Die Zukunft. Klimawandel ist ganz vorne mit dabei. Ich wollte immer Kinder haben. Aber so? Ich möchte nicht dursten, hungern, Kriege sehen. Ich möchte nicht, dass meine wahre Heimat (Ostfriesland) untergeht. Ich will keine Welt sehen, deren Zivilisation zusammenbricht und aus Freunde werden Feinde. Aber: ich mache mir immer Gedanken. Ich sehe eine schöne Frau und will so sein wie sie. Ich freue mich auf die Zukunft. Aber wird es die geben? Wird es diesen Ort im Fernsehen noch geben, wenn du ihn mal besuchen willst?
Ich spiele Red Dead und wir sind in den Schneebergen und ich könnte heulen. Schneeberge. Aber der Klimawandel. Nichts davon ist mehr sicher. Ich versuche, zu vergessen. Damit ich die Stärke entwickeln kann, dagegen zu kämpfen. Ich will nicht auf alles verzichten, aber kaum gehe ich ins Internet, kommen jene, die jetzt schon kämpfen. Eine Hiobsbotschaft nach der anderen. Und wisst ihr, welche mich am meisten fertig machen? Die, die als Scherz verpackt sind. Es ist nicht lustig. Hilfreich übrigens auch nicht. Die, die an den Klimawandel „glauben“, die machen das eh. Jene, die die Augen davor verschließen, die werdet ihr so nicht umstimmen. Was passiert? Viele wie ich verlieren Mut und Kraft. Wir lassen uns treiben und finden keine Stärke, um mitzuhelfen. Einige verlieren den kompletten Lebensmut. Und dann posten diese Leute gerne noch die Hotline bei Selbstmordgedanken. Das klingt sehr harsch. Ich will hier keinen ausbuhen. Wir sind alle Menschen. Aber als Betroffene, die so darauf reagiert und auch andere kennt, möchte ich euch auch diese Seite zeigen.
Die Panikattacken sind dann ein Begleiter dieser Sachen. Sie müssen nicht immer durch Unruhe kommen. Oft werde ich auch nur ganz still und denke nach. Verliere mich in einer Spirale aus Angst und Gedanken. Bis sie sich irgendwann selbst entzünden und ein Feuerwerk hochgeht, bei dem ich mich nicht mehr unter Kontrolle habe. Auf einmal scheint jeder und alles mein Feind zu sein.

Hochsensibel:
Auch auf dieses Thema will ich (KURZ) eingehen. Ich habe grundweg das Gefühl, alles falsch zu machen. Ich will den Mund nicht aufmachen. Schieben wir das alles aber mal zur Seite: Stellt euch vor, ihr schreibt, seit ihr 15 wart, Bücher. Es ist das, was euch am meisten glücklich macht. Ihr seid starke Legasthenikerin, die sich zwar auf Abi-Niveau auf Note 1 hochgearbeitet hat, aber ganz weg wird diese Krankheit nie gehen. Ihr seid unsicher, habt eure Gefühle nicht im Griff, aber ihr wollt dieses Buch veröffentlichen. Bücher veröffentlichen ist euer Traum. Ihr macht das, ihr bekommt sogar positive Rückmeldung.
Und dann? Schreibt euch jemand, der das Buch kostenfrei bekommen hat, eine PN. „Hey, ganz nett, aber ich schreibe schon seit 5 Jahren und schon am Anfang ist mir viel aufgefallen. Ich kann dir helfen.“ Ich persönlich finde das sehr gemein und arrogant noch dazu. KEIN Buch ist perfekt und ob Kritik jetzt beherzigt werden sollte oder nicht mal zur Seite geschoben: Macht das bitte nicht. Ich traue mich nicht mehr, in mein eigenes Buch reinzuschauen. Ich bekomme Tränen in den Augen, wenn ich an Fey denke. OBWOHL das Buch so ist, wie ich es haben will. Obwohl ich weiß, dass es Kritik geben wird und ich bereit bin, anhand solcher zu lernen (Darum geht es halt nicht. Es geht nicht um die Kritik an sich). Deswegen hadere ich so lang mit dem zweiten Band. Ich hasse alles daran. Und nein, ich „kann das nicht einfach neu schreiben“. Leute, solche Sätze sind genauso dreist. Ich bin kein Freund davon, wenn mir jemand sagt, wie ich etwas zu machen habe. Vor allem, wenn es das Offensichtlichste ist. Ich habe mir quasi alles im Leben selbst erarbeitet. Ich bin diejenige, die für die meisten Menschen in meinem Leben mitdenkt. Das meine ich nicht arrogant. Aber es gibt immer den, auf den sich alle verlassen.
Stil ist unterschiedlich. Empfindungen sind unterschiedlich. Niemand hat das recht, mir meinen Roman kaputt zu machen (und das ist hiermit passiert). Schreibt bitte nicht ungefragt solche Sachen. Ich brauche keinen Retter und ich will mich dann mit der Kritik auseinandersetzen, wenn ich mich bereit fühle. Da muss ich vorher immer erst in mich gehen. Ich weiß auch, dass ich da sehr empfindlich bin. Ihr wisst nie, wen ihr auf der anderen Seite der Nachricht habt, bis ihr die Person gut kennt.

Die Schmerzen: Man hört es oft. Menschen mit psychischen Erkrankungen leiden auch körperlich. Oft auch unter Schmerzen. So habe ich es, seit ich 11 Jahre alt war. Seit das Mobbing anfing. Hohe Fehlzeiten waren mit eine Folge. Eine Spirale aus Mobbing, auch von vielen Lehrern. Ich musste mir die Schulsachen selbst beibringen (Nachhilfelehrer waren meistens sehr vorwurfsvoll und wenig verständnisvoll).
Bei mir sind es viele Arten von Schmerzen (ich habe fast nie einen Tag ohne). Aber vor allem sind es die Bauchschmerzen. So heftig, dass ich kaum atmen kann. Ich bin 29 und leide immer noch darunter. Oft wache ich in der Nacht auf und habe Schmerzen. Das bedeutet für mich: Immer Schmerzmittel und eine Wärmflasche greifbar haben. Das Handy sollte abends aufgeladen sein, damit ich mich in der Nacht ablenken kann.
Die Schmerzen heißen aber auch noch mehr für mich. Sie bedeuten, dass ich kein normales Leben führen kann. Sie wurden zwischenzeitlich schon einmal besser. Mit Corona und Klimawandel hat es wieder einen Rückschritt gemacht, aber es war auch schon einmal so schlimm, dass ich das Haus nicht mehr verlassen habe. Ins Kino gehen? Freunde besuchen? Bus fahren? Das sind normale Dinge, aber für mich immer ein Hindernis. Sie kommen mit Panik und Vorwürfen. Mit Tränen und inneren Schreien.
Ich bin zurzeit nicht ausbildungsfähig (ärztliches Urteil von mehreren Instanzen). Es hat lange gedauert, bis ich das akzeptieren konnte, aber so langsam geht es. Erst gesund werden, dann eine Ausbildung beginnen. Umso mehr Arbeit lege ich in das Bambusblatt hinein.
Manchmal sind es auch die ganz normalen Tage, an denen sie plötzlich da sind. Am Wochenende zum Beispiel. Während Roberta das Essen gemacht hat, habe ich die Wäsche aufgehangen. Auf einmal waren sie mal wieder da. Heftig. Plötzlich war wieder der gesamte Abend in der Planung umgeworfen. Etwas Essen und dabei Black Sails rewatchen … Nein. Die Schmerzen haben alles kaputt gemacht. Damit kommt die Scham. Ich bin an allem schuld. Roberta hatte sich gefreut und wegen mir ist wieder alles zerstört.
Ich bringe dafür am wenigsten Verständnis auf. Ich sollte, ich weiß. Aber wer schon einmal in dieser Situation steckte, der weiß, wie schwer das ist. Damit wird es aber immer schlimmer. Ein Kreislauf.

Trotz all dieser Sachen versuche ich, nach vorne zu sehen. Ich kann nicht richtig schlafen (Schlafen ist für mich, als natürlicher, halber luzider Träumer mit vielen Problemen, der Feind). Ich kann nicht zur Ruhe kommen.
Zurzeit ist es aber so, dass ich wieder starke Geldsorgen habe (zum Beispiel geht mein Laptop kaputt und ich habe keine Möglichkeit, einen neuen anzusparen).
Nun lassen sich meine Eltern auch noch scheiden, direkt nachdem mein Vater den Darmkrebs besiegt hat. Er hat uns jetzt offenbart, dass er mit Selbstmordgedanken spielt. Vor einigen Tagen ist er nach einem Ereignis verschwunden. Er rief meine Mutter zwar an, wollte ihr aber nicht sagen, wo er sich aufhielt. Sie rief die Polizei und ich bin tausend Tode gestorben, bis sie ihn ins Krankenhaus gebracht haben.
Ich möchte auch nicht weiter darüber reden jetzt. Aber das sind alles die Gründe, warum ich keine Kraft habe, viel online zu sein. Warum ich kaum mehr antworte, außer ich habe eine gute Zeit gerade. Warum ich vor Wut immer platzen möchte, selbst wenn es nur kleine Dinge sind, die mich vielleicht nicht einmal etwas angehen. Warum ich keine Briefe mehr zurück schreibe und PNs ignoriere.
Ich habe keine Kraft. Ja, Social Media Pause. Das bringt nur nicht viel und es fühlt sich auch an wie ein weiterer Rückschritt. Wieder etwas, auf das ich verzichten muss, obwohl ich nicht will. Mit allem bin ich ohnehin schon kraftlos. Ich kann mich nicht noch weiter einschränken.

Ihr sollt/müsst euch nicht für mich verändern. Das war nie das, was ich damit sagen wollte. Ich will keine Sonderbehandlung und auch kein Mitleid. Das alles wollte ich nie. Aber ich will nicht verbergen, wer und was ich bin. Außerdem möchte ich jenen, die warten, eine Antwort geben, warum ich nicht mehr antworte. Ich brauche Zeit. Und Kraft. Mir ist vieles gerade zu anstrengend. Nicht wegen euch, sondern wegen mir.

Meine liebe Twitter-Bubble: Ich hab euch dennoch sehr lieb!

19. Neuigkeiten zu Jeremiah!

Ein kleiner erster Einblick. Die große andere Karte ist noch nicht ganz fertig und auch so noch nicht für das öffentliche Auge bestimmt ; )
Es ist nur eine kleine Karte und auch nur ein kleiner Ort im Buch, aber ich wollte es euch nicht vorenthalten.


Ein Dorf in den Flüssigen Dünen. Erstellt mit Inkarnate, Überheberrecht bei mir.


Ich hatte euch heute ja eine kleine Neuigkeit versprochen und da ich bemüht bin, montags wieder meinen Blogtag zu machen, habe ich eben bis heute gewartet. Der heutige Eintrag wird nur kurz, aber ich wollte euch voller Freude darüber informieren, dass der zweite Band der „Erbe des Dolches“ Trilogie vor einigen Tagen endlich fertig geschrieben worden ist!


Ich hatte eigentlich 120k Wörter angedacht – Fey hat 150k – aber da die Figuren mir oft einen Strich durch die Rechnung gemacht haben, sind wir jetzt bei etwas über 100k. Mal sehen, wie sehr das noch etwas wird, denn meine Bücher werden normalerweise beim Überarbeiten länger.
Allgemein bin ich zwar nicht sehr glücklich mit dieser Sache, aber es ist mir lieber, es so zu handhaben, als das Werk nun langzuziehen. Ein gutes Buch macht sich schließlich nicht durch die Länge, sondern durch das Tempo aus. Und gerade, nachdem ich gerade erst den zweiten und letzten Teil einer Reise gelesen habe, bei dem für mich das Tempo so gar nicht gestimmt hat, fühle ich mich bestärkt in dieser Sache. Das Ego und vor allem mein Sturkopf müssen diese Sache natürlich dennoch erst einmal schlucken lernen.


Wie geht es nun weiter?
Nun, ich lasse das Manuskript erst einmal noch liegen. Wie immer. Währenddessen bin ich mit meiner Mitautorin bei unserem gemeinsamen Buch beschäftigt. Ja, das zieht sich alles schon gewaltig, aber wie immer hat sich das Jahr sehr überschlagen und wir brauchen lieber länger, als halbherzige Qualität abzuliefern. Wer einen Wettbewerb daraus macht, wie viele Bücher er im Jahr veröffentlichen kann, hat meiner Meinung nach das Wort Qualität mit Quantität verwechselt. Das heißt nicht, dass ich alle verurteile, die viel veröffentlichen, aber es lässt mich stutzig werden. Und wir können uns nicht alle Leute leisten, die man für eine hohe Veröffentlichungsrate im Jahr braucht.


Wenn wir dann das gemeinsame Buch durch haben, gehe ich mit „Jeremiah“ in die Überarbeitung und ins Lektorat. Mein Plan sieht es immer noch vor, dass der zweite Band noch dieses Jahr erscheint. Das Cover hat auch schon sehr gute Fortschritte gemacht und gefällt mir bisher sehr gut. Ein wenig Respekt vor dem Klappentext habe ich ja dieses Mal schon, da ich es nicht mag, wenn der Klappentext des Folgebandes spoilert (wie oft hat man das falsche Buch in der Buchhandlung in der Hand und hat sich dann erst einmal gespoilert, weil es nicht gleich ersichtlich ist, welcher Teil es ist?). Und ja, ich kann dick und fett drüber schreiben, dass es der Zweite ist, aber ich mag es dennoch nicht.


Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden und freue mich auf den nächsten Beitrag. Bis dahin: Nie euer Lächeln verlieren = )

18. Gewinnspiel!


(Copyright Foto: Das Bambusblatt)

Ja, ich melde mich zurück! Zurzeit komme ich mit vielen Dingen zwar voran, aber alles andere als gut (wobei ich euch am Montag eine gute Nachricht zu verkünden habe!). Das liegt allem voran an sehr viel persönlichem Stress und die typische seelische Müdigkeit.
Eigentlich müsste ich gerade so vielen Menschen noch antworten, aber solange es kein innerer Kreis oder wichtig ist, finde ich gerade einfach keine Kraft dazu.
Dennoch habe ich mal wieder Lust auf ein Gewinnspiel gehabt. Die Buchmessen sind natürlich leider immer noch nicht wieder aus dem Coronaloch zurück (das einzig Vernünftige), aber trotzdem möchte ich anlässlich zu der Leipziger Version gerne einen weiteren Menschen zu den Feylesern dazugewinnen. Darum das Gewinnspiel!


Bevor gemotzt wird: Alles, was auf dem Zettel steht, bringe ich natürlich auch noch im Beitrag hier zu euch. Ich weiß, dass es nicht so gut zu lesen ist, es sollte auch eher Deko sein ; )
Also, gewinnen kann eine Person. Ich verlose ein kleines Fey-Paket. Wirklich nur ein Kleines, aber bis auf das (selbstredend signierte) Exemplar von Fey ist der Inhalt eine Überraschung.

Wer mitmachen möchte, beantwortet mir die unten stehende Frage unter dem Original meines Twitterkommentars (oder dort per PN) oder unter dem Original des Facebookbeitrags. Andere Kommentare kann ich leider nicht zählen lassen, da ich ansonsten die Übersicht verliere.


  • Twitter und Facebook haben NICHTS mit dem Gewinnspiel zu tun
  • Die Daten werden nur zur Gewinnerbestimmung, Gewinnerverkündung und zur Gewinnübergabe genutzt und danach gelöscht
  • Kein Rechtsanspruch auf den Gewinn
  • Keine Barauszahlung des Gewinns
  • Sollte der Gewinner oder die Gewinnerin sich nicht innerhalb von 48 Stunden nach Verkündung des Gewinns bei mir gemeldet haben, nehme ich mir das Recht einer Neuverlosung raus
  • Teilnahmefrist ist am 31. Mai 2021 um 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit

Was bedeutet „Freiheit“ für dich?

Ich wünsche allen Teilnehmern viel Erfolg! = )

17. Leserpost?!


(Copyright Foto: Das Bambusblatt)

Heute mal ein spontaner, kleiner Eintrag. Und das zufällig sogar am Montag.
Ich hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen und hattet, trotz aller Umstände, noch schöne Weihnachten. Mein Fest war unglaublich schön, dafür, dass ich meine Eltern schrecklich vermisst habe.


Aber darum sollte es heute gar nicht gehen. Wie ihr seht, habe ich mal ausnahmsweise ein Bild mit angehangen und demnach kann ich euch etwas erzählen.
Ich war heute bei der Post, weil ich vor ein paar Tagen etwas bestellt hatte, das durch ein Missverständnis aber nicht hier, sondern in der Postfiliale angekommen ist. Die ist sehr klein und gut besucht und es herrscht Corona.
Und da ja jeder meint, gleichzeitig in die Post zu müssen, und viele gar nicht wirklich verstehen, was das Wort Abstand bedeutet, habe ich mich partout geweigert, vor dem zweiten Januar hinzugehen.
Am 2. stand da allerdings wieder eine riesige Schlange vor. Die halbe Hauptstraße hoch. Weil es vernünftig ist und weil die Filiale eh um die Ecke liegt, bin ich also wieder nach Hause gegangen und habe mir heute den Wecker gestellt, um früh da zu sein (es gab dennoch eine lange Schlange).
Ich wollte nur mein Päckchen abholen, aber auf einmal meinte die freundliche Mitarbeiterin, dass es sich ja um zwei Waren handeln würde. Zwei? Ich wusste nur von dem Päckchen.
Völlig irritiert, was denn das Zweite (ein Paket) sein könnte, musste ich warten, weil sie es noch suchen mussten.
Ein Blick auf den Namen gab mir nur den Aufschluss, dass ich den schon einmal irgendwo gelesen habe (ich bin sehr schlecht mit Namen!).


Zuhause angekommen, scherzte ich Roberta gegenüber noch, dass es ja vielleicht Fanpost sein könnte, während ich gleichzeitig verzweifelt versuchte, mich zu erinnern. Hatte ich irgendetwas Wichtiges vergessen? Ich hatte 2020 doch nur beim privaten Wichteln mitgemacht, aber ich ging sogar so weit, kurzzeitig damit Panik zu bekommen (japs, ich bin da auf jeden Fall eine Leuchte manchmal, ich vergesse sowas nie, aber ich bekomme Angst, es vergessen zu haben).
Und dann packte ich aus.


Als Allererstes begrüßte mich ein Brief. Mit Wachssiegel und Feder. Mir tat es im Herzen weh, das Siegel zu brechen, aber ich wollte natürlich wissen, was darin steht und außerdem, was das für ein Paket war!
Ich habe ihn laut vorgelesen und Zeile für Zeile habe ich immer größere Tränchen in den Augen gehabt. Es war wirklich Leserpost! Und es waren so liebevolle Zeilen, dass ich immer noch glücklich schmunzeln muss, wenn ich nur daran denke. Zeilen, die das ganze Autorenleben erhellen können!

Dann ging es weiter. Ich hatte etwas zum Auspacken (es war ja ein Paket, kein Brief). Einen Trinkpokal aus Glas, auf dem mein Vogel prangt! Ein Duftbeutel, der nach Jasmin riecht und der ebenfalls meinen Vogel als Wappen trägt!
Süßigkeiten, liebevoll verpackt und gemischt. Und Apfelmus! Und als hätte das alles noch nicht gereicht, meine Karte, auf schönem Papier, und Einpackmaterial, das blauschwarz wie Rabenfedern war.

Ich bin absolut verliebt in dieses Paket (mein Highlight bleibt der Brief, gefolgt von dem Trinkpokal). Ich meine, wie genial ist das?
Ich habe NIE mit Leserpost gerechnet und selbst wenn, dann „nur“ (bitte verzeiht dieses Wort, es ist kein nur 😦 ) mit einem Brief. Aber ein ganzes Paket? Für mich? Und mein Buch?

Ich schwebe immer noch auf Wolke Sieben und hatte den halben Tag (weil es ja nicht erst Viertel vor zwei ist), ein schlechtes Gewissen, dass ich es erst so spät abgeholt habe. Ich meine, irgendwo muss das ja echt grausam sein, wenn man dem Autor ein Überraschungspaket schickt, aber es kommt kein Danke, keine Gewissheit, dass alles da ist, alles noch ganz ist.
Es tut mir so leid! Die Ware war zwar wichtig, aber nicht SO wichtig und von dem Paket wusste ich ja nichts 😦
Andererseits, vielleicht war es auch ein Glück, dass ich es heute geholt habe. Denn kurz darauf habe ich meine erste 3* Bewertung entdeckt. Leider hat jemand nicht so den Zugang zu Fey gefunden und das macht mich sehr traurig. Aber das Paket spielt da einen deutlichen Puffer und bewahrt mich gerade sehr vor Selbstzweifeln. Vielleicht trinke ich diese Selbstzweifel das nächste Mal einfach mit einem Schluck Eistee* oder Cola* aus meinem Trinkpokal! Denn ICH habe einen Trinkpokal mit Feys Wappen darauf 😀 ← das ist ein sehr tolles Gefühl.

(* Ich trinke keinerlei Alkohol 🙂 )


Ich wünsche euch allen eine schöne Woche! Ich habe euch lieb und fühlt euch, wenn ihr wollt, gerne gedrückt.

16. Fröhliche Weihnachten


Hey ihr Lieben,

heute möchte ich euch mal wieder einen Blogbeitrag zukommen lassen. Den Plan habe ich bereits länger schon im Auge, aber ich bin nie dazu gekommen (und hiermit werde ich euch auch ein paar Dinge wissen lassen, warum das so war).
Was bietet sich mehr an als Weihnachten, um sich mal wieder zu melden? Ich weiß, dieses Jahr ist für viele von uns alles anders. Ich bin zum ersten Mal nicht bei meinen Eltern und ich vergehe vor Heimweh. Vor allem, wenn ich daran denke, dass es für meine Eltern auch zum ersten Mal seit vielen Jahren ist, dass sie kein Kind zuhause haben. Dieser Gedanke tut weh, aber erstens will ich so oder so nichts riskieren (nicht meinen Eltern, aber auch nicht mir oder meinen Mitmenschen gegenüber) und zweitens hat mein Vater ja gerade erst eine schwere Krankheit hinter sich, wodurch er sehr anfällig ist.


Dennoch, so weit es möglich ist, habt bitte ein schönes Weihnachtsfest. Ich gebe mir heute auch Mühe und freue mich sehr auf das Zocken, die Filme, das Kochen und Essen und die Bescherung.
In der WG sind wir jetzt übrigens nicht mehr nur zwei Frauen und ein Kater, sondern zwei Frauen und zwei Kater. Das ist einer der Gründe, weswegen wir in letzter Zeit so gestresst waren. Abgesehen davon, dass der Laptop noch immer in der Wäsche ist und mit viel Glück heute wiederkommt. Der kleine Kater, der wirklich kleine Kater, hat erst mal einen Infekt eingeschleppt, gegen den er selbst zwar zum Glück immun ist, der sich aber erstmal auf den Großen ausgeweitet hat. Gerade auch noch im Dezember mussten wir dreimal zum Tierarzt. Aber alles ist nebensächlich, wenn es um den geliebten Haarball geht.


Ansonsten schien die Zeit einfach so schnell vorbei zu gehen. Es gab immer was zu tun, schöne Sachen und nicht so schöne Sachen und oft war es auch einfach nur stressig.
So kann ich euch leider nicht so zusammenstellen, was alles geschehen ist, wie ich es gehofft habe. Also erzähle ich euch einfach ein paar der schönen Dinge. Auf die sollte man sich ja eh mehr konzentrieren!


Wie gesagt, wir haben für Kater Arthur einen kleinen Bruder geholt. Kater Merlin. Beide werden übrigens englisch ausgesprochen.
Dann habe ich endlich einen Platz im Coaching bekommen, sodass ich endlich weiter an meinen Problemen arbeiten kann.
Außerdem gibt es viel zu erzählen bezüglich Fey:

  1. Die Bibliothek Hildesheim hat nun Fey aufgenommen und, wenn die Bibliothek mal wieder aufmacht, man kann es sich dort ausleihen!
  2. Heute ist Heiligabend und damit gibt es Minimum 2 Personen, die sich heute über ein unterschriebenes Exemplar von Fey (hoffentlich) freuen dürfen. Das Beste daran? Weder verschenke ich diese Exemplare, noch sind das Menschen, die ich kenne.
    Im Buchladen wurden alle Exemplare verkauft und bei zweien davon durfte ich loslaufen, sie unterschreiben und mich mit den Käufern unterhalten!
  3. Der zweite Band kommt ganz gut voran. Nicht so schnell wie erhofft, aber was ich fabriziert habe, gefällt mir bisher wirklich gut!
  4. Ich habe noch ein paar Pläne mit Fey, so werde ich zum Beispiel einen so genannten Waschzettel machen. Das bedeutet, eine kleine Übersichtsgrafik, damit ich die Leuten in die Hand drücken und sagen kann „Das ist mein Buch“.
  5. Ich habe schon einige Exemplare verkauft!
  6. Ich bekomme viele gute Stimmen zu Fey!
  7. Gerade läuft eine Leserunde zu Fey auf Lovelybooks. Sie läuft zwar anders als die, die ich bereits als Leserin kannte, aber einen neuen Feyfreund habe ich anscheinend gefunden. Dieser Leser hat Fey sehr schnell durchgelesen und sehr viel Gutes verlauten lassen.
    Eine andere Person scheint das Buch auch zu mögen. Viel mehr Feedback habe ich bisweilen noch nicht bekommen, aber ich bin gespannt.

Ich blicke dem Jahr 2021 vorsichtig optimistisch entgegen. Auf jeden Fall werde ich an diversen Veröffentlichungen arbeiten. Mit besonders freue ich mich, wenn es funktioniert, auf Jeremiah. Nachdem ich bereits einige gute Meinungen über Fey gehört habe.
Und ich wünsche euch einen schönen Tag.

15. Wanderbuch


Fey möchte auf Wanderung gehen!

Diese Idee bzw. diesen Wunsch hatte ich ja schon lange. Ein Wanderbuch und noch dazu mein eigenes Buch!
Fey bietet sich dabei besonders gut an, denn nicht nur ist es mein Debüt und es dreht sich um das Thema Freiheit, die Geschichte wird auch durch eine Heldenreise erzählt. Also, während Jeremiah, Yron und Fey auf Wanderung gehen, um ihr Ziel zu erreichen, würden sie sich auch gewiss freuen, wenn das Buch auf Wanderschaft gehen würde. Ich jedenfalls würde das unglaublich toll finden.
Die Idee habe ich auf Twitter sogar erwähnt. Nur blöd: Wie genau setzt man das um?
Ich wünschte mir, ich würde als Dankeschön eine Postkarte von jedem neuen Leser bekommen. Oder zumindest einen Statusbericht, wo es ist. Mir ist auch bewusst, dass Fey irgendwann bei irgendwem untergehen und im Regal vergessen wird. Das ist ein Schicksal, das ich erwarte, aber ich hoffe, dass bis dahin möglichst viele Menschen Fey gelesen und mir doch zumindest per Internet einen Gruß dagelassen haben. Vielleicht ja auch eine Bewertung auf den gängigen Plattformen oder gar eine Rezension! Nichts davon ist verpflichtend.
Jeder von uns kennt das Spiel stille Post. Ich kann also nur darauf hoffen, dass jeder den Brief, die Idee, das Buch und das Lesezeichen mitschicken wird. Gleichsam weiß ich, dass die Kette irgendwo unterbrochen wird.

Und dennoch, ich setze einfach mal meine Hoffnung darauf, dass alles wie geplant läuft. Deswegen hier mal meine Bedingungen:

  • Du möchtest mitmachen? Dann bewirb dich per Kommentar/DM auf Twitter oder per E-Mail (siehe Kontakt).
  • Du musst mir versprechen, Fey nach dem Lesen an jemanden zu schicken, bei dem du überzeugt bist, dass er/sie Fey ebenfalls zeitnah lesen und ebenfalls an so eine vertrauenswürdige Person schickt (danach ist es nicht mehr deine Verantwortung).
  • Schreib mir etwas zu Fey/ zum Aufenthalt meines Buches, sodass ich dazu etwas schreiben kann (du musst mir bitte mitteilen, welche Daten ich von dir verwenden darf).
  • Das Porto zu dir bezahle ich (nur mit deutscher Anschrift möglich, Adresse wird danach nicht weiter gespeichert und selbstredend nicht einfach weitergegeben). Für das Porto zu deiner Kontaktperson bist du zuständig. Jeder bezahlt das Porto für seine Kontaktperson! Demnach darf dann auch jeder entscheiden, ob Aus- oder Inland.
  • Achte möglichst darauf, dass Brief und Lesezeichen mitkommen.
  • Es würde mich freuen, wenn du auf Seiten wie Thalia, Lovelybooks und dergleichen eine Bewertung schreibst. Wenn du einen Blog hast und eine Rezi schreibst, lass es mich gerne wissen (so oder so, lass es mich gerne wissen).
  • Am besten erreicht man mich auf Twitter,
  • Der Hashtag zu Fey ist einfach #Fey. Benutz ihn gern 🙂
  • Auf Instagram kannst du mich auch gerne taggen, dort heiße ich: j.bestgen

Und mein Angebot:

  • Austausch mit mir.
  • Erwähnung in einem Bericht (du bestimmst mit!).
  • Mein Highfantasyroman, den du kostenfrei lesen kannst.
  • Mein unendlicher Dank.
  • Das Buch kostet 18€ 🙂
  • Ich weiß, sind nicht so viele Angebotspunkte, aber du würdest mir eine unglaubliche Freude machen!

Hast du Lust mitzumachen? Super! Schreib mir einfach nur Bescheid, woher du kommst und wieso du mitmachen willst. Und ganz wichtig: Ob du jemanden wie dich selbst hast 🙂 Wäre schade, wenn Fey nur zwei Haushalte weiterkommen würde.
Beachte aber bitte die Inhaltswarnungen, die für Fey gelten (zu finden unter „Die Welt von Fey“).
Bewerben kannst du dich bis zum 18. November 2020 bis um 20 Uhr.

14. Der Tag ist da!


Der Tag ist gekommen! Heute hat Fey offiziell Geburtstag!

Ihr Lieben!


Heute hat Fey endlich offiziell Geburtstag und heute möchte ich euch gerne noch ein wenig etwas zur Geschichte meines Debüts erzählen. Und zu mir.
Ich schreibe seit dreizehn Jahren kontinuierlich Bücher. Fey war dabei nicht mein erstes Buch, doch eines der Ersten. Damals noch sehr jugendlich gehalten, hatte ich das Ende zwar geplant, aber nie geschrieben.
Irgendwann musste ich Fey aber neu anfangen. Es fühlte sich richtig an, aber erneut kam es wieder in die Versenkung und mir fehlte die Motivation. Wozu, fragte ich mich, sollte ich auch Mühe reinstecken? Kurze Projekte mit Roberta zusammen erschienen als das Wahre, denn niemand las das andere Zeug.
So siechte Fey vergessen vor sich hin, bis ich einen Entschluss packte. Ironischerweise war es einmal mehr die Depression, die mich dazu brachte, meine Laune an den Hörnern zu packen und mit ihr zu rangeln. Ich wollte meinen Lebenstraum vom eigenen Buch endlich erfüllen.
Aber wie? Selbstverlag oder doch ein traditioneller Verlag? Was davon sollte ich anstreben? Beides besaß Vor- und Nachteile und schlussendlich, nach langer Recherche, entschloss ich mich dann doch von der einen auf die andere Sekunde. Wo vorher nur Zweifel waren, war mit einer Sekunde die Klarheit da. Selbstverlag, wie hatte ich etwas anderes erst einmal anstreben wollen? Sicher, die Zweifel kamen in dem ganzen Prozess hier und dort mal wieder und ich strebe langfristig auch eher die Existenz als Hybridautorin an, aber dennoch: Der Entschluss stand.
Und dann kam die eine Frage.


Manche von euch wissen, dass die unglaubliche Altmanns-Art mein Cover gemacht hat. Und dass es sich dabei um die Mutter von Roberta handelt. Und weil ich wusste, wie talentiert Altmanns-Art ist und weil ich mit all meinen Ängsten Probleme damit habe, den Mund aufzumachen und ich mich auf die Art sicherer fühlte, Änderungsvorschläge anzubringen (und, weil ich dieser Frau vertraut habe (zu recht)), fragte ich Roberta, die damals bei ihrer Mutter war: Würde deine Mutter mir ein Cover machen und wenn ja, wie viel würde mich das kosten?
Roberta hatte erst eine etwas verhaltene Antwort gegeben, die meinen Mut damals beinahe wieder zum erlischen gebracht hatte. Ihre Mutter ist eigentlich keine Coverdesignerin (das wusste ich ja) und demnach hörte ich nur ein „ich kann sie ja mal fragen …“.
Mein Mut hat sich aber gelohnt, denn meine Bitte wurde erhört und ich habe eines der schönsten Cover bekommen (mal ehrlich, ganz parteiisch finde ich, ist es DAS SCHÖNSTE COVER DER GANZEN WELT!!!), die ich jemals gesehen habe. Die Zusammenarbeit lief reibungslos, nachdem jeder sich an die Situation gewöhnt hatte.
Altmanns-Art lobte meinen Vorstellungsbogen für Fey und die Beispiele und Vorstellungen, die ich von Anfang an reingebracht hatte.
Sie selber steuerte wundervolle Ideen bei und man merkte ganz eindeutig, dass sie vierzig Jahre Berufserfahrung hat.
Aber auch Roberta hat hier und da etwas eingeworfen und zu dritt haben wir dieses Cover erstellt. Schlicht, aber schön. So wie ich es wollte. Außerdem kümmerte sich Frau Altmann auch noch um meinen Header und Lesezeichen, erbot noch weitere Dienstleistungen und kümmert sich liebe- und hingebungsvoll um unsere Bambusblattsachen. Auch da läuft es sehr geschmiert : -D und ich wünschte, ich könnte euch den ein oder anderen Entwurf schon zeigen!


Erwähnen muss und will ich auch erneut meine Familie. Vieles davon ist nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, aber ich habe noch keine Eltern gesehen, die so geduldig und liebevoll sind. Viele waren (sehr traurigerweise) neidisch auf meine Eltern.
Diese beiden haben jetzt nicht einmal, dank der Post, ihr Exemplar von Fey bekommen und das macht mich so unglaublich wütend!
Mama und Papa, ich liebe euch absolut und ich sage euch, was in eurem Exemplar stand, das ihr hoffentlich irgendwann doch in den Händen halten werdet: Ohne euch gebe es Fey nicht, also seid stolz auf euch, denn das könnt ihr sein. Ihr habt mich zu dem Menschen geformt, der ich bin, und ihr habt mit mir zusammen immer dagegen gekämpft, dass die Depression, die Schmerzen und die Angstzustände mich weiter einstampfen und ich verliere, wer ich bin. Fey gebührt auch euch. Ich liebe euch.

Auch meine Schwester möchte ich an dieser Stelle drücken. Ini, wir waren uns längst nicht immer einig und zwei Sturköpfe mit dreizehn Jahren Altersunterschied sind garantiert nicht nur für die Eltern eine Herausforderung. Aber du hast mich ebenfalls geformt und miterzogen und die meiste Zeit meines Lebens vermisse ich dich, weil du natürlich damals schon mit 18 in die Welt hinausgesprungen bist, um zu studieren und dir selbst ein Leben aufzubauen. Auch dich liebe ich! Dich und deine drei wundervollen Söhne.

Und einen besonderen Dank richte ich an meine Oma Bestgen, die das hier vermutlich niemals lesen wird. Danke Oma, dass du mir das Licht der Geschichten geschenkt und dass du an Fey und mich geglaubt hast!

Auch ein dickes Danke geht an meine beste Freundin raus, die mal nicht Roberta ist. Wir kennen uns jetzt seit dreizehn Jahren. Du warst es, die mir den Mut gegeben hat, trotz allem wieder zu schreiben. Du hast die erste Version von Fey damals Schritt für Schritt begleitet und du warst die Haupttestleserin! Danke! Was hat das Leben sich seit der ersten Version doch geändert. Fühl dich gedrückt, ich liebe dich!

Meine andere beste Freundin klatsche ich euch eh immer um die Ohren und auch jetzt nehme ich davon keinen Abstand. Denn ohne Roberta wäre viel nicht möglich gewesen.
Sie ist nach wie vor, und da kann man sagen, was man will, mein Schutzengel. Als die Schmerzen und die Angst überhandnahmen, hat sie mich wieder aus dem Haus gelockt.
Sie hat mir meinen Mut gegeben und kämpft mit mir zusammen, jetzt in der WG sogar Tag für Tag, gegen mich selbst (und wow bin ich anstrengend, ehrlich, diese Frau ist ein Engel!).
Sie hat Fey in seine Form gebracht, ihr Studium genutzt, um es zu lektorieren, und das Korrektorat hat sie auch übernommen. Und was wollte sie dafür haben? Nichts. Was hat sie dafür bekommen? Noch nicht alles, was ich ihr geben wollte, aber auf jeden Fall viel Liebe und einige Überraschungen. Und ach ja: Wenn die Pandemie endlich mal vorbei ist, dann gibt es noch eine WaffWaff (der Name ist ein Insider von uns) im Waffelhaus!

Erwähnen muss ich natürlich auch meine Lächelmagierin und Buchhändlerin. Eine wundervolle Frau oder, wie wir sie lieber nennen: Ein Flummi der guten Laune. Ein Flummi, der immer herum hüpft und versucht, gute Laune zu verbreiten. Oft gelingt es ihr. Danke dir auch, mein kleiner Wirbelsturm.


Und jetzt kommt die Geschichte, wieso Fey heute erscheinen sollte (und es meiner Meinung nach auch tut):

Heute ist der zweite Geburtstag meines Lieblingsgames – Red Dead Redemption 2 – und ich wollte und musste, dass Fey sich diesen Geburtstag teilen konnte. Warum? Viele zeigen dafür kein Verständnis und das kann ich gut nachvollziehen. Viele haben übrigens brav gewartet, dass der 26. kommt, andere haben leider erst später oder gar nicht verstanden, dass mir der Tag was bedeutet UND dass ich natürlich auch auf diesen Tag hier hingearbeitet habe. Dadurch, dass Fey jetzt am 05. rauskam, haben einige Pläne nicht funktioniert.
Aber wieso war es mir so wichtig, dass Spiel und Buch sich Geburtstag teilen?
Die Idee kam spontan an Silvester, als ich bei meinen Eltern saß (ja, da konnte man seine Eltern noch besuchen!). Red Dead bedeutet mir sehr viel. Ich verbinde mit Dingen wie Musik, Bücher, Serien, Games und Filmen immer eine Emotion. RD2 haben Roberta und ich sehr intensiv gespielt und ich verbinde es mit Emotionen wie: Glück / glücklich sein, Ausdauer, Geduld und damit, Erfahrung zu sammeln. Es war das erste (und bisher einzige) Spiel, das wir auf Platin gebracht haben. Nicht einfach nur, weil es „cool“ ist. Die Stimme von Arthur Morgan zum Beispiel beruhigt mich so sehr, dass Roberta mir zu Ostern das Hörbuch vom Sprecher gekauft hat.
Ich kann nicht einmal genau beschreiben, WIE glücklich RD2 mich macht. Ich merke, wann immer ich einen Panikanfall bekomme oder ich gestresst oder ängstlich bin, will ich das Spiel anmachen und einfach durch die Gegend reiten. Oder mich darüber unterhalten. Es ist wie ein Kanal, ähnlich dem Schreiben (nur vergesse ich mich beim Schreiben irgendwann selbst und das tut gut, aber bei RD2 mache ich das nicht). Es ist für mich aber auch eine Kraftquelle, weil wir es geschafft haben, das Game, aller Widrigkeiten zum Trotz, auf Platin zu bringen. Wir haben eine enorme Ausdauer dabei gelernt.
Danke also auch an RD2, auch, wenn das vielleicht bis auf mich niemand verstehen wird. Ich danke dir, dass du deinen Geburtstag mit meinem Debüt teilst und ich danke dir, dass du eine Zuflucht bist, wann immer ich nicht in meinen Gedanken stecken will und zu aufgebracht zum Schreiben bin.


So, an alle, die jetzt den ganzen Blogbeitrag gelesen haben: Wenn ihr noch mehr lesen wollt, Fey ist jetzt auch von meiner Seite aus bereit, in eure Heime einzuziehen und eure Köpfe zu entführen : -)

13. Eine Woche + Gewinnspiel


Heute in einer Woche ist es endlich soweit! Und dazu gibt es ein Gewinnspiel (siehe weiter unten).

Und mal wieder kann ich euch etwas berichten. Fangen wir mal mit heute an. Ich bin zwar kein Montagshasser und war es, sofern Sportunterricht nicht am Montag war, auch noch nie, aber dennoch bezeichne ich den Tag heute als richtigen Montag!
Erst bin ich gegen halb sieben mit Schmerzen aufgewacht (mal wieder), dann kam unser Einkauf (ja, wir lassen liefern) und der war nur halb vollständig. Dann wollte das Gerät in der Post nicht, sodass ich bar bezahlen musste (nach einem langen hin und her), ich hab mir die Hand angeschlagen, musste das Katzenklo grundreinigen und bin heute ein Matschkopf mit Übelkeit und Müdigkeit. Und während ich das hier schreibe, haben wir gerade einmal halb zwei am Nachmittag.


Aber die Post! Damit geht es jetzt einmal weiter.
Ich war heute bei der Post und habe Fey verschickt. Und zwar ganze sieben Mal (fragt nicht nach der Rechnung). Das war ein wirklich tolles Gefühl und weil fast alle per Buchsendung auf die Reise gingen, hat mich die Angestellte dort gefragt und wir haben uns kurz darüber unterhalten. Ich konnte jemandem sagen, dass ich einen Roman geschrieben habe, und die Dame fand das wirklich toll! Das ging runter wie Öl!
Des Weiteren schreibe ich gerade fleißig an Jeremiah und habe in den letzten Tagen an Karten gearbeitet. Eine gibt es nur in meinem Notizbuch und eine gibt es nur digital. Da ich nicht spoilern möchte, bevor Leser überhaupt den ersten Band genießen konnten, bleibt das Ganze noch geheim 😀 Aber der Plottwist damit ist wirklich super.
Fey basiert eigentlich auf einer alten Geschichte von mir, die sehr genau übernommen worden ist. Aber die Folgeteile konnten so nicht mehr kommen. Ohne die beiden ist das Ganze aber so unabgeschlossen, also habe ich nur wenige Bruchstücke aus der alten Planung geklaut und etwas Neues daraus geschaffen. Der Plot für Jeremiah stand eigentlich schon lange, doch nun gibt es einen neuen Charakter und macht das Ganze nicht nur interessanter, sondern wirbelt auch viel herum. Königin Esther. Ich kenne sie persönlich übrigens auch noch nicht, bin mal gespannt, wie sie wird.


Meine Probeexemplare sind natürlich auch angekommen. In zwei Kartons, aber natürlich nicht gleichzeitig, sondern einen Tag versetzt. Meine Güte, ich glaube, ich habe noch nie so tolle Post bekommen!
Deswegen habe ich mir gestern gleich die Zeit genommen und schon einmal welche signiert (die gingen dann heute fast alle zur Post, bis auf eines, das ich heute eigentlich in den Bücherschrank legen wollte, das aber noch hier liegt, weil heute halt ein echter Montag ist. Wir mussten die Frühstückssachen manuell einkaufen und mir ging es echt nicht gut, da war uns der Weg gerade zu weit).
Ich habe sogar meinen kompletten Mut zusammengenommen und das Ganze gefilmt bzw. hat Roberta es für mich aufgenommen. In den ersten Minuten hat man eine längere Stelle, an der man mich kaum versteht, und später ist der Ton leider asynchron, dennoch war ich so stolz auf mich, dass wir es als erstes Video auf unserem Youtubekanal gepostet haben (ein privater Youtubekanal vom Bambusblatt, auf dem wir ein wenig Spaß haben werden). Viele waren der Sache schon positiv gegenüber. Und beim nächsten Mal werden wir die Fehler ausbügeln.


Dann war ich dabei, als unsere Buchhändlerin ganze sechs Exemplare bestellt hat. Die darf ich signieren und dann … dann steht mein Buch in der Thaliabuchhandlung, die ich vom Wohnzimmer aus sehe!
Außerdem preist sie das Buch vielen schon an und viele zeigen sich sogar interessiert! Das sind Neuigkeiten, die ich gar nicht wirklich glauben kann, aber sie sind auch wundervoll und ich möchte deswegen am liebsten tanzen! Ich werde Fotos machen, sobald sie da stehen, Frau Buchhändlerin hat mir das schon zugesprochen und sie wird gleich Bescheid geben.
Übrigens ist Fey nun auch in der Wortfiliale. Schaut da unbedingt mal rein, ich werde sie verlinken (und auch auf meine Kontaktseite stellen), da habe ich nun ein Autorenprofil. Die verflixten Sieben haben mir übrigens nur Spaß gemacht 😀 ich liebe sowas ja.


Und dann hat eine liebe Freundin auch noch heute auf ihrem Instagramkanal Werbung für Fey gemacht! Ihre Version war übrigens die Allererste, die ich unterschrieben habe. Noch gar nicht mit meinem Signierstift (ja, ich habe einen Signierstift, glaube, das habe ich aber schon einmal erwähnt). Den Post dazu verlinke ich mal hier.


Und dann kommt er, der große Moment! Das Gewinnspiel!

Ich verlose:

  • 1 Hardcover von Fey, mit zwei Papierlesezeichen und einem Metallesezeichen
  • 1 Paperback
  • 3 eBooks

Alle natürlich mit Widmung : -)

Ausgelost wird am Montag, den 26. Oktober 2020, dem offiziellen Geburtstag von Fey.

Was ihr tun müsst:

Schreibt mir auf Facebook/ Twitter einen Kommentar unter dem Originalbeitrag oder eine E-Mail an: judith.bestgen@das-bambusblatt.de. Beantwortet dabei nur eine Frage:

Was verbindest du mit Geschichten?

Auch hier der Disclaimer:
Weder Facebook noch Twitter haben etwas mit dem Gewinnspiel zu tun. Die Gewinnerdaten werden nach der Auslosung gelöscht und lediglich für die Gewinnzustellung genutzt. Alle Angaben ohne Gewähr, es besteht kein rechtlicher Anspruch auf den Gewinn, keine Barauszahlung des Gewinns möglich. Porto wird selbstredend von mir übernommen.
Bedingung: Teilnehmer müssen einen deutschen Wohnsitz haben und diesen als Adresse angeben.

12. Noch zwei Wochen


Heute in zwei Wochen wird Fey (offiziell) erscheinen. Wer sich ein wenig umschaut oder mir bei meinem Gejammer zugehört hat, weiß ja, dass Fey leider bereits erschienen ist. Aber wir hatten uns ja darauf geeinigt, einfach so zu tun, als sei das noch nicht der Fall.
Meine eigenen Exemplare habe ich leider noch nicht und ich weiß auch nicht, ob ich dieses Mal eine Versandbestätigung bekomme oder nicht. Bei den ersten Probedrucken kamen sie überraschend, der zweite Druck dagegen kam mit Ankündigung. Corona bringt da eine Menge durcheinander und ich habe auch keine Ahnung, wie lange so etwas dauern wird.
Nun ja, ich halte euch selbstredend auf dem Laufenden! Ich kann es kaum erwarten, bis ein riesiges Paket hier eintrudeln wird, randvoll gepackt mit MEINEM Buch!


Ansonsten kann ich tatsächlich nicht viel Spannendes berichten. Zurzeit geht ein Tag in den anderen über. Man erledigt seine Arbeiten und es gibt auch etwas zum Freuen, aber nichts, dass jetzt eine Erwähnung hier wert wäre.
Nur auf ein bestimmtes Ereignis Ende Oktober warten Roberta und ich noch, aber das ist nach wie vor geheim und hat auch nichts mit Fey zu tun. Wir hoffen, dass alles wie geplant und erhofft klappt und wenn ja, dann lassen wir es euch natürlich wissen!


Mittlerweile trudeln auch wirklich Leser ein und das erfreut mich sehr! Fühlt euch alle gedrückt. Ich bin euch vom Herzen dankbar, dass ihr euch für mich und vor allem mein Werk interessiert!
Zu sagen „ich wünschte, ich könnte euch jetzt schon Fey geben“, fühlt sich allerdings merkwürdig an. Vor allem ist das alles zurzeit schwer. Alle erfreuen sich an ihren Büchern und rein theoretisch gehöre ich ja auch schon dazu, aber gleichsam ist der 5. eben nicht MEIN Tag gewesen. Das ist der 26.
Übrigens eine kleine Sache gibt es schon: Der zweite Band, Jeremiah, ist ja schon ein wenig geschrieben und da gab es gerade einen ungeplanten Plottwist und somit auch eine neue Karte (noch nur im Notizbuch). Ich freue mich darauf, diese zu digitalisieren und euch zu zeigen = )

Liebe Grüße

Judith

11. Mal wieder „Glück“ gehabt!


Ich war bisher immer wieder einer dieser Menschen, die oft kein Glück haben. Das habe ich wohl von meinem Vater geerbt. So spielt das Leben.
Leider war dieses spezielle Glück jetzt wieder unterwegs. Fey ist bereits erschienen (am 05.10.2020), weil meine Beraterin krank war, meinen Wunsch nicht elektronisch hinterlegen konnte und der Kollege übernommen hat. Eigentlich schätze ich schnellen Service ja sehr, aber nicht nur bringt das all meine Pläne gerade durcheinander, der 26.10. war auch ein spezieller Tag für mich. Eigentlich habe ich mich sehr auf diesen gefreut und er bedeutet mir auch etwas (persönlich).
Dass ich gestern jetzt entdeckt habe, dass Fey bereits am Vortag erschienen ist (also als der Vertrag reinflatterte), tut richtig weh. Manche würden sagen, ich übertreibe gerade maßlos, aber selbst wenn ihr schon in dieser Situation gewesen seid: Ich bin ein eigener Mensch, mit eigenen Gefühlen und eigenen Gedanken und Wünschen. Dass es nicht DIESER Tag geworden ist, sondern random irgendeiner, tut richtig weh.
So sehr, dass ich weiterhin so tun werde, als wäre es der 26.10. geworden. Das ist der offizielle Geburtstag meines Buches. Kaufen könnt ihr es schon, aber wenn ihr mit mir bis zum 26. warten würdet, würde mir das ganz viel bedeuten.
Ich bin übrigens alles andere als sauer auf meinen Anbieter. Sie haben eine nette Entschuldigung geschrieben und ich bin auch kein Mensch, der lange darüber hinaus zürnen kann. Ehrlich gesagt verstehe ich zwar nicht, wieso sie das Datum nicht hinterlegen können (oder ich es wie bei Tolino Media angeben kann), aber ich verstehe, dass solche Dinge nun einmal passieren. Man möchte einen schnellen Service anbieten und das ist sehr gut! Der Kollege wusste es nicht, meine Beraterin war nun einmal krank. Doof gelaufen, aber das Leben geht weiter.
Ansonsten bin ich von den Leistungen dort immer noch mehr als absolut überzeugt. Die Entschuldigung war ehrlich. Das war keine abgefertigte Mail. Empörungen möchte ich da also nicht hören.

Eine Lehre, die ich in Fey verarbeitet habe, ist, dass alle ein Stückchen netter sein können. Fehler passieren, aber es ist wichtig, ob man dafür geradesteht und das ist hier passiert. Zu ändern ist die Sache leider nicht mehr.

Jetzt liegt es an euch, ob ihr mit mir einfach so tut, als sei die Sache nicht geschehen. Oder ob ihr es kaum erwarten könnt und Fey jetzt schon bei euch einziehen lasst. Ich bin auf jeden Fall nicht sauer auf euch : -)
Ich gebe euch die Verkaufsseite mit, da bekomme ich natürlich den höchsten Anteil!
Wegen signierter Exemplare: Keine Ahnung, wann meine Lieferung kommen wird. Sollte ja bald der Fall sein. Da sind aber (weil ich sie ja auch bezahlen muss) nur Paperbackversionen drin. Also, wenn ihr die haben wollt, Geduld mitbringt und Vorkasse kein Problem ist, checkt diese Seite hier aus.

Große Liebe und ein dickes Danke an euch!

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