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9. Noch vier Wochen!


Noch vier Wochen. Genau heute in vier Wochen wird mein Debüt bei euch einziehen können und was erlebe ich deswegen zurzeit!
Erst einmal war heute ein sehr aufregender Tag, denn heute durfte ich Fey einreichen und es wurde freigeschaltet, sodass ich dann auch noch direkt meine Exemplare bestellen konnte. Da ich mit meinen Angstzuständen deswegen empfindlich war, produzierte mein Körper Stresssymptome. Das war nicht gerade witzig. Schon gestern ging es mir deswegen nicht sehr gut, aber heute Morgen dann … vor allem habe ich die Mail geschrieben und ausnahmsweise musste ich ein paar Stunden mehr auf die Antwort warten. Das war schon hart heute. Und es ist ja auch noch ein großer Schritt. Das sorgt dafür, dass ich einerseits vor Freude vergehe und es sich andererseits anfühlt, als hätte ich einen kolossalen Fehler begangen.
Dann steht in der automatisch generierten Mail auch noch, dass sie das Buch veröffentlichen, sobald ich alles bezahlt habe. Aber es soll ja erst in 4 Wochen erscheinen (ist auch mehrfach abgesprochen und sicherlich alles mehr als in Ordnung, aber ich bin jemand, der sich grundweg zu viele Gedanken macht.).


Dann habe ich am letzten Mittwoch übrigens meine aller erste Rezension bekommen. Ich verlinke sie euch mal. Das war schon eine Erleichterung, auch wenn sich die Bloggerin bei den Feedbacks ohnehin sehr positiv geäußert hat. Leider war da keiner zum Feiern da. Immer mein Glück.


Zudem habe ich vor ein paar Tagen mein erstes Buch verkauft. Signiertes Hardcover. Auch da war ich durch Zufall allein hier, aber ich habe mich dennoch megagefreut! Meine Unterschrift in meinem Buch. Das ist ein unglaubliches Gefühl. Noch jemand möchte es unterschrieben kaufen, aber erst in ein paar Tagen. Das ist in Ordnung, da es sich ja um ein Softcover handelt und ich die ohnehin vorrätig haben werde. Nicht, dass ich nicht auch noch eines hätte mitbestellen können, es war ja früh genug : -D


Und gestern habe ich angefangen, spontan wieder an Jeremiah zu arbeiten. Es sind zwar nur um die 1500 Wörter geworden, doch es sind gute Wörter. Und ganz ehrlich, ich hatte Kopfschmerzen, das Manuskript ruhte seit November und ich hatte auch nur eine Stunde. Danach hatte ich großen Hunger und habe mich ums Abendessen gekümmert.
Ich habe auch Lust, weiter zu schreiben, aber garantiert nicht mehr heute, ich kuschel mich gleich aufs Sofa und werde mich berieseln lassen.


Schönen Abend euch noch : -) Genießt den Abend!

P.S. Ich wünschte, ich könnte mir Essen bestellen :’D Hat jemand Almosen für eine arme Autorin?

8. Karte und 5 Wochen


Fünf Wochen.
Heute in fünf Wochen wird Fey erscheinen. Noch immer kann ich es nicht glauben und noch immer ist es eine merkwürdige Zeit für mich.
Mittlerweile hat eine Bloggerin mein Werk zu Ende gelesen (ich weiß nicht einmal, ob auch andere Blogger so weit sind, aber es ist die einzige Dame, die mich informiert gehalten hat). Und anscheinend hat Fey ihr sehr gut gefallen. Das Ende müsse sie noch verarbeiten, die Welt hätte sie eigentlich noch gar nicht verlassen wollen. Das sind Worte, auf die ich immer gehofft habe, sie einmal zu meinen Büchern zu hören und umso überrumpelter bin ich! Auf positive Art. Nur wünschte ich, könnte ich in diesem Moment richtig ausdrücken, was in mir vorgeht, als nur „Danke, ich bin sprachlos“ und diese fehlenden Wörter mit Smileys und GIFs zu ersetzen.
Wenn ich das jetzt zum Beispiel Roberta erzählen würde, dann würde sie sich mit mir freuen und mich wissen lassen, dass man dafür wohl Verständnis hat (und was sollte sie auch anderes dazu sagen?), aber das sind Dinge, die ich ja weiß, dennoch fühlt es sich doof an.
Diese Situation erlebe ich sehr oft in meinem Leben. Aber das soll jetzt nicht klagevoll klingen! Ich freue mich auf jeden Fall sehr darüber, was die Bloggerin gesagt hat. Sie hofft für mich auch auf ein gutes Weihnachtsgeschäft.
Kaum war der Trubel übrigens für mich durch, erhielt ich tatsächlich die erste Anfrage von jemanden, ob ich das Hardcover auch mit Signatur verkaufen würde. Ich hatte ja nicht damit gerechnet und mein Notfallplan war ja nur „Du kannst es mir schicken und ich schicke es dann zurück“, aber das ist ja auch unnötiges Porto und obwohl der Herr sich darauf eingelassen hat, war ich mir dann doch viel zu unsicher, ob es das Richtige ist.
Also habe ich mich ein wenig informiert und denke, ich kann die Werke gegen Vorkasse bestellen, signieren und an euch schicken. Dann habt ihr nur noch einmal Porto. Wie gesagt, eigentlich hätte ich nicht damit gerechnet, dass das (so schnell) dazu kommen würde!
Gleichsam habe ich es beantragt, dass Fey auf einer anderen Seite gepostet wird (dazu dann mehr, wenn es so weit ist).

Dann hätten wir da noch die Karte. Vielleicht ist sie euch schon in der Diashow auf der Startseite aufgefallen oder unter „Die Welt von Fey“. Das Programm, womit ich sie gestaltet habe, wurde uns einmal auf Twitter empfohlen und Roberta hat daraufhin einen Account für unser beider Werke gemacht (jährliches Abo, aber fairer Preis, es ist ein echt tolles Programm!). Da ich ja immer gerne Karten in meine Notizbücher zeichne und Inkarnate wirklich superinnovativ ist, habe ich die Karte in wenigen Tagen digitalisieren können.
Ich weiß, sie ist fernab davon ein Meisterstück zu sein, aber ich bin mächtig stolz auf meine Umsetzung, vor allem die Küstenlinie ist meiner Meinung nach gut geworden. 1:1 ging leider nicht, meine Notizbuchversion war noch dazu etwas veraltet.
Ich bin auf jeden Fall megastolz auf mich und auch froh, euch mehr in die Welt von Fey, Jeremiah und Yron einzuführen. Das ist Yrons Herrschaftsgebiet. „Alles was das Licht berührt“, quasi (und ich hoffe mal, Disney wird jetzt nicht den Beitrag sperren). Und ja, andere Länder gibt es auch.
Allgemein gibt es in der Welt von Fey ja, wie bereits schon mehrfach betont, viele Geschichten, die ich bereits geplottet oder gar angeschrieben hatte zu schreiben. Ich würde sie auch gerne umsetzen.
Und gleichzeitig ist mir eine Geschichte mit den Nachkommen (Enkel/Urenkel) einer oder mehrerer Figuren in den Sinn gekommen und die möchte ich irgendwann auch gerne schreiben. Vielleicht werde ich es ja hinbekommen, mich montags regelmäßig zu melden : – ) Das wäre sehr schön!

Bis dahin


Erbe der Macht 01 Fey Judith L. Bestgen
(Copyright Judith L. Bestgen// Erstellt mit Inkarnate)

7. Gedanken


Jeder von uns hat sie, den ganzen Tag über, manche drehend, andere einfacher, aber sie treiben uns alle an.
Ich persönlich bin eine jener Personen, die alles zerdenkt und demnach nur selten zur Ruhe kommt. Eine kleine Situation? Ich bin auf jeden Fall die, die die Probleme dabei findet.
Heute ist ein Tag, an dem wir schon nicht wenig geschafft haben, aber eben auch nicht viel. Demnach hängen die Gedanken dabei, ob das so in Ordnung ist. Dabei ist unser Job kreativ und zumindest ich hatte vorhin einmal mehr Kopfschmerzen und fühle mich noch ein wenig matschig hinter der Stirn.
Während Roberta also schon mal weiter an David und Gabriel schreibt, habe ich an meiner Website gebastelt und deswegen gibt es heute gleich den nächsten Blogbeitrag. Denn nicht nur hatte ich heute eine schöne E-Mail im Fach, bezüglich einer Website, bei der ich Fey eventuell einstellen könnte, sondern es gab auch einen netten Vorschlag für unseren Buchsatz und wenn das alles so klappen wird, wie wir das jetzt erhoffen, dann ist unser Autorenleben auf einmal wesentlich leichter!
Mit den Gedanken kam übrigens heute zum allerersten Mal im September die geniale Feststellung: Nächsten Monat ist Oktober. Oktober?! Das ist doch illegal! Ich kann nicht glauben, dass ich mein Buch in knapp 6 Wochen auf den Markt gebracht haben werde!
Aber tatsächlich ist das so. Und Roberta meinte schon, dass wir es irgendwie schaffen, dann eine Fastfoodparty auf die Beine zu stellen, und ich bin mega aufgeregt. Jetzt, da ich nachgezählt habe, wie viele Wochen das noch sein werden, möchte ich am liebsten jeden einzelnen Tag abhaken! Und gleichzeitig nicht daran denken, dass es so weit sein wird. Dieser riesige Schritt wirkt zuweilen wie ein Abgrund, vor dem ich stehe, und ich weiß, dass ich springen kann und nichts passiert, aber man leidet halt unter Höhenangst (ohne Spaß, ich bekomme Angst, wenn ich auf einem Stuhl stehe!) und überlegt sich das dann zweimal. Andererseits schiebt eine Wand von hinten nach, da kann ich eigentlich nur rufen „Ahhh Cheloniaaaa“ (wer das versteht, kann sich gerne bei mir melden).
Die Gedanken kehren momentan jedoch auch oft zu meiner ersten Veröffentlichung zurück. Ich sage gerne, dass Fey mein eigentliches Debüt ist und das hat auch seine Gründe, denn Fey habe ich allein geschrieben. Fey hat knappe 600 Seiten. Fey kommt direkt auch als Print (Soft- und Hardcover) und Fey sollte schon lange mein Debüt sein, während David und Gabriel mit ihrer ersten Geschichte spontan auf den Markt kamen. Wieso? Die Geschichte gab/gibt es kostenfrei auf unserer Website, so wie wir das immer angedacht hatten. Aber da liest es keiner, die Menschen wollen lieber eBooks (das haben wir schon sehr oft, explizit darauf bezogen, gehört) und mittlerweile hat sich das Bild vom Bambusblatt auch wieder etwas geändert. Deswegen hat die Geschichte nur 130 Seiten und demnach kostet sie auch nur 3€ und es gibt sie lediglich digital. Das wird sich aber noch ändern. Gerade schreiben wir am zweiten Teil – die Reihe hat lange schon ihr Ende, aber wir wissen nicht, wie viele Bände es geben wird – und dieser Teil wird dann zusammen mit dem ersten und einer Bonusstory im nächsten Jahr auch als Print kommen (und vermutlich dieses Jahr noch auch digital und alleinstehend).
Während die wenigen Leser und Blogger, die wir für die beiden, David und Gabriel, bereits finden konnten, begeistert sind und das „Schlechteste“, das wir bekamen, drei Sterne waren, geben viele den beiden keine Chance. Kurz, Piraten und Sirenen, SP, eBook, kleiner Preis. Zwei männliche Protagonisten. Das summiert sich. Wir wussten von Anfang an, dass wir eine Nebennische bedienen, die mit vielen Vorurteilen zu kämpfen hat. David und Gabriel hat noch dazu keinen hilfreichen Titel, das wissen wir alles. Wir würden selber damit hadern, diesem Buch eine Chance zu geben.
Aber was uns sehr betroffen macht, ist, wie viele Freunde und Bekannte anscheinend nicht an die beiden glauben. Es nicht lesen, obwohl sie es schon lange haben. Dumme Sprüche machen oder sich nur Fey zuwenden. Was mich ehrt, denn Fey ist ein Herzensprojekt. Aber gleichsam schmerzt es mich auch. Wieso kann Fey bei Freunden und Bekannten (nicht Fremden!) Anklang finden, obwohl es diese Personen selber noch nicht einmal gelesen haben. Aber David und Gabriel bekommen keine Chance, sich zu beweisen, auch wenn wir von den positiven Stimmen berichten.
Gerade gegenüber Roberta kommt mir das sehr ungerecht vor. Sie legt so viel Arbeit in alles. Und ihr eigenes richtiges Debüt ist noch ein wenig entfernt und wird ebenfalls die Nische Seefahrt, historische Fantasy und Piraten einschließen. Wir recherchieren sehr viel. Wusstet ihr zum Beispiel, dass wir neulich drei Tage damit verbracht haben, die Adelshäuser von Europa auseinanderzunehmen, weil wir einen Namen brauchten? Statt uns einen auszudenken (das haben wir mit der Kette gemacht, das geben wir zu).
Oder, dass Roberta sich ein haitianisches Wörterbuch gekauft hat, um ein wenig Kreol zu lernen, da das einer unserer Charaktere kann?
Wir wälzen die wenigen Bücher, die es über Segelschiffe aus dem 17./18. Jahrhundert gibt (die meisten sind vom Ende 18. Jahrhundert und 19. Jahrhundert, aber da ist wieder ein riesiger Unterschied).
Vor zwei Wochen haben wir alte Landkarten von Providence Island und dem Sitz des ursprünglichen Nassaus angeschaut, so wie wir eine Strecke mit dem Pferd kalkuliert und berechnet haben, allein weil David diese Strecke reitet und wir den Zeitabstand richtig haben wollten.
All das ist nichts Besonderes, das machen viele Autoren und das wissen wir. Aber es ist etwas, das sich nur Leser manchmal nicht bewusst machen und diese Bekannten sind selbst keine Autoren. Es tut weh, wenn diese Geschichte dann vollkommen ignoriert wird.
Aber ich will mich nicht im Motzen verlieren. Das meiste, das wir erfahren, ist wirklich positiv und ich danke euch allen mehr als aus den Tiefen meines Herzens dafür, dass ihr meinen/unseren Geschichten eine Chance gebt, zu wachsen! Und auch, dass ihr euch diesen elendig langen Text durchgelesen habt ^-^

6. Eine ganze Menge

Mal wieder ist eine ganze Menge passiert und das fühlte sich an, als wären damit Wochen ins Land gewandert, dabei habe ich eben verblüfft festgestellt, dass der letzte Beitrag vom 2. September ist! Ich hätte da ja eine längere Lücke erwartet, vor allem, da ich seit Tagen etwas schreiben wollte und doch nicht dazu gekommen bin.
Eine Bloggerin ist jetzt seit einigen Tagen dabei Fey zu lesen und sie scheint das Buch wirklich zu mögen, was mir einen richtigen Aufschwung gibt. Ich meine, da ist eine Person, die ich vorher nicht (persönlich) kannte, und sie liest mein Buch! Und sie scheint es zu mögen! Zurzeit gibt es auch gute Stimmen zu David und Gabriel, aber da ist ja auch Roberta mit dran beteiligt und dennoch gibt es Menschen, die Fey mögen. Das schenkt mir ein Lächeln ins Gesicht.
Allgemein bin ich seit zwei Tagen endlich mal wieder voller Hoffnung, obwohl ich seit zwei Jahren das Gefühl nie länger als zwei Stunden halten konnte. Aber, obwohl vieles immer noch verkehrt ist, sehe ich zum ersten Mal ein Licht in der Zukunft und das lässt mich noch mehr auf Fey warten und mich freuen.
Eigentlich sollte ich eine Liste von allen Leuten machen, die alle von mir explizit Bescheid bekommen wollten, wann Fey erscheint, aber irgendwie dachte ich immer „mache ich dann“ und jetzt habe ich keine Übersicht mehr, weil die Anfragen von allen Seiten kamen.
Weiterhin kann ich auch berichten, dass vor einigen Tagen der zweite Probedruck angekommen ist. Und er sieht aus, wie er aussehen sollte! Ich habe am nächsten Morgen gleich meiner Betreuerin geschrieben und sie versicherte mir, dass Fey so dann in die Produktion gehen könnte, wir noch genug Zeit hätten und mein Buch somit pünktlich erscheinen wird. Also, Save the date:

26. Oktober 2020, Montag

Denn ab dann könnt ihr alle Fey als eBook, Paperback oder Hardcover kaufen (am liebsten natürlich direkt über Tredition, denn da würde ich natürlich das höchste Autorenhonorar bekommen 🙂 ). Am selben Tag kamen meine Visitenkarten/Lesezeichen an. Die habe ich bei Moo drucken lassen. Es sind Minicards, also eigentlich Visitenkarten, die aber schmal und klein sind und die ich schon für das Bambusblatt deswegen immer als Lesezeichen haben wollte. Die Qualität ist megagut! Und wer sie schon gesehen hat, liebt die Dinger 🙂
Da sie am gleichen Tag ankamen, haben Roberta und ich die Gelegenheit genutzt und aus den Perlen und den Anhängern, die ich schon seit Wochen für genau diesen Zweck hier herum liegen hatte, Armbänder gebastelt. 10 Stück sind es geworden und sie sind auch auf diese Stückzahl hin limitiert. 4 bekommen Mitwirkende, die restlichen 6 gehen an die ersten Printblogger 🙂 Sie sehen echt schön aus!
Und aus den Übrigen Perlen haben wir dann noch ein Metalllesezeichen gebastelt, denn das soll dann zusammen mit zwei Papierlesezeichen und dem Probedruck verlost werden, sobald ich mir sicher bin, dass ich den nicht mehr benötige 🙂 natürlich mit Widmung!
Das klingt jetzt nicht nach viel, ist es aber! Ich freue mich schon auf den nächsten Beitrag, mal sehen, was ich dann wieder alles berichten kann.
Am 28. kann ich auf jeden Fall Fey richtig bei Tredition einreichen, dann ist diese Sache ganz vom Tisch und ich kann mich auf den Rest konzentrieren. Bis dahin halte ich es so, wie meine Ansprechpartnerin es mir nahe legte: Ich genieße diese aufregende Zeit!
Liebe an euch alle!

5. Man hört sich wieder :)

Da kam ich jetzt eine Weile lang nicht zu meiner eigenen Website. Aber ich habe ja auch nie einen Hehl daraus gemacht, dass das hier ein unregelmäßiger Blog wird.
Zeit, für einen zweiten Blog, hätte ich gar nicht! So sehr ich das Bambusblatt auch liebe und so sehr es mich freut, wie es da weitergeht, saugt es doch sehr meine Freizeit auf. Ich denke, es wird sich lohnen und zumindest immer noch habe ich auch äußerst viel Spaß dabei.
Meistens jedenfalls. Wenn nicht gerade manche Menschen einem das Leben dort schwer machen wollen, aber das ist zum Glück sehr selten der Fall. Die meisten, die wir dort kennenlernen, sind absolut interessant und nett! Und manche davon haben entweder bereits den Weg hierher gefunden oder sind noch dabei und ich möchte euch ganz lieb grüßen. Hallo!

Aber hier geht es ja hauptsächlich um meine privaten Sachen. Also … Erst einmal zu meinem Nebenprojekt. Jonathan Clint, mein Westernheld, ist super. Die Geschichte macht großen Spaß, aber dennoch bin ich da leider gerade in ein Problemchen geraten, aus dem ich noch keinen Ausweg kenne. Tja, wird schon. Ich schaue auf jeden Fall schon fleißig Red Dead Redemption 2 Videos, um mich in die Szene zu bringen. Leider hat meine Mitbewohnerin nach 1 1/2 Jahren exessives Zocken keine Lust, sich gerade an RDR2 zu setzen, und da wir hier immer aufeinander hocken, kann ich meinen eigenen Spielstand auch nur schwerlich herausholen. Ich habe dafür absolutes Verständnis und übe mich in Geduld. Manchmal zahlt sich das ja aus. Lieben tut sie das Spiel auf jeden Fall noch immer 🙂

So und jetzt zu Fey.
Fey hatte ja den Formatierungsfehler, aber da hat Tredition super Hilfe geleistet! Wir hatten keinerlei Ahnung, wie wir das ausbügeln sollten, also entschieden wir uns, einmal nachzufragen. Nun, das Problem wurde einfach gelöst. Das PDF, das die Technik nicht annehmen wollte, das aber perfekt formatiert war, wurde einfach von ihnen eingespeist. Fertig. So einfach.
Allgemein kann ich den Service dort nur absolut empfehlen. Der Druck sieht unglaublich aus – ob der Fehler wirklich draußen ist, sehen wir, wenn der zweite Druck da ist! – und die Qualität ist unglaublich gut. Doch vor allem überzeugt mich der kompetente und freundliche Service. Ich habe meine feste Beraterin und wenn ich ein Problem habe, kommt innerhalb von wenigen Stunden eine sehr gute und nützliche Antwort.
Wenn der Probedruck ist, wie er sein soll, dann verlose ich ihn eventuell! Ist sogar das Hardcover, das jeder noch schöner als das Softcover findet. Ich bin mega gespannt und sehr ängstlich, jetzt, wo es in die heiße Phase geht.
Vorher war das ja immer ein „Das dauert ja noch so unendlich lang!“ und jetzt? Wir machen dieses Jahr wieder eine Halloweenfeier, am 07.11., damit alle kommen können, da wir überall in Deutschland verteilt sind. Und das ist NACH meiner Veröffentlichung und jetzt weiß ich auch nicht mehr.
Ürigens haben manche Blogger bereits das eBook und allein das bereitet mir Bauchschmerzen. Aber dafür bin ich ja auch sehr anfällig.

Na ja, ich melde mich, wenn das schöne Exemplar da ist, und dann mal sehen, ob ich wirklich ein Gewinnspiel mache 🙂

4. Die ersten Blogger

Heute ist ein besonderer Tag für mich. Warum?
Vor kurzem hatten wir mit dem Bambusblatt endlich Urlaub und seit zwei Wochen ist dieser nun vorbei. Während wir in der ersten Woche richtig rangeklotzt haben, war es in der Zweiten nicht nur zu heiß zum Arbeiten, es kam auch noch dazu, dass Roberta Geburtstag hatte und dadurch ergaben sich viele Vorbereitungen und Besuch, der Tage blieb. Dabei wollten wir arbeiten!
Wir haben viele Pläne, wir haben uns im Urlaub viele Gedanken gemacht, wie wir alles noch ein wenig effizienter gestalten können, sodass mehr Zeit zum Schreiben ist. Sowohl für unsere gemeinsamen Sachen, als auch die Einzelwerke. Ich kann euch übrigens bereits verraten: Im Frühjahr habe ich bereits mit dem zweiten Teil von „Erbe des Dolches“ angefangen, dessen Titel „Jeremiah“ sein wird, aber nach so vielen Jahren nur Fey brauchte ich mal eine Abwechslung. Ich habe also einen anderen Roman angefangen, der als eBook zur Welt kommen wird. Es wird sich um einen Western handeln, der eine Mischung aus den Klischees und den historischen Fakten sein wird. Ich freue mich schon darauf, euch Jonathan vorzustellen!
Aber auch das wird noch Zeit in Anspruch nehmen und war ja gar nicht das Thema. Das Thema ist: Heute.
Mein Vater ist endlich offiziell krebsfrei! Und Roberta und ich können endlich weiter arbeiten. Außerdem haben sich nach meinem zweiten Aufruf gestern tatsächlich Leute zu Fey gemeldet. Einer Bloggerin darf ich eine Mail schreiben. Eine andere meinte zumindest, es klinge interessant (und vermutlich hätte ich mich anders darauf melden sollen, aber ich gebe mir ja bereits Mühe!) und eine Leserin hat es retweetet, dass sie es lesen möchte. Glücklich? Bin ich auf jeden Fall!
Außerdem bekam ich auch eine private Nachricht, ob ich einmal eine Leseprobe rübergeben könne!

3. Bloggersuche

Fey wird wohl pünktlich erscheinen, davon gehe ich jetzt aus.
Ja, ich bin paranoid, was das betrifft, und am liebsten würde ich mir erst dann Blogger suchen, wenn das Buch schon lange in meiner Hand ist, aber das geht nun einmal nicht und ganz im Notfall kann ich mich formell entschuldigen. Kommunikation ist immerhin ein wertvolles Werkzeug. Zudem sehe ich keinen sichtbaren Grund, wieso das nicht funktionieren soll.

Meine Buchhändlerfreundin hat übrigens ein paar Blogger, die sie einmal fragen würde. Eine Autorin, die gerne Kleinautoren unterstützt, will sich Fey auch annehmen. Eine Bloggerin (die ihr unbedingt einmal besuchen müsst!) hat vor Monaten bereits die Zusage gegeben und den Rest suche ich jetzt auf Twitter.
Weil ich da ja auch so gut drin bin. Ich habe weder Erfahrung, noch bin ich sonderlich gut darin, Menschen anzusprechen. Aber für Fey gehe ich in diesen Kampf mit mir selbst.
Solltest Du bloggen, kannst Du Dich gerne bei mir melden (schau mal unter Kontakt)! Danke 🙂

2. Die Probedrucke sind da!

Das eigene Buch zum allerersten Mal selber in der Hand halten, ist ein unglaubliches Gefühl!
Natürlich ist Fey mittlerweile faktisch gesehen nicht mehr meine erste Veröffentlichung, aber irgendwo dennoch mein Debüt und abgesehen davon ist „Above all Else“ bisher nur als eBook erschienen.
Fey ist also in vielerlei Hinsicht ein Anfang. Die Probedrucke sind angekommen. Und ehrlich gesagt hätte ich das gar nicht erwartet an diesem Tag.
Durch Corona hat das alles zwei Wochen in Anspruch genommen und gerade, als ich mal nachgehakt hatte, klingelte es am nächsten Tag unverblümt und die Drucke waren da. Im Übrigen hat die Post sich einmal mehr mit Ruhm bekleckert. Meine Wohnungstür ist ein wenig um die Ecke und ich höre auf einmal nur ein lautes Geräusch und der DHL Bote schreit durch den Flur, dass er sie auf den Treppenansatz gelegt habe. Noch ehe ich um die Ecke gehen konnte, war der Mann auch schon wie ein Geist fort und mein Paket dahin geworfen wie ein Football.
Die Drucke haben es aber überlebt und sehen fantastisch aus! Erstaunlicherweise überzeugt das Hardcover jeden mehr als das Paperback (die meisten lieben es ja eher andersherum). Jetzt wird es nochmals laut gelesen und nach den letzten Fehlern untersucht und ein Formatierungsfehler muss ausgemerzt werden. Mal sehen, wie das wird …
Damit sollte Fey am 26. Oktober diesen Jahres herauskommen können. Wie geplant!
Ich bin aufgeregt und habe Angst! Aber ich freue mich ausnahmsweise auch einmal auf die Zukunft.

1. Der Blog – Ein Beginn

Einen Blog zu starten, das ist der Wunsch und der Traum für so manchen. Auch bei mir hatte sich diese Idee bereits länger festgesetzt, aber was genau sollte ICH schon schreiben? Was gibt es nicht schon wie Sand am Meer und was macht mich aus?
Ich hatte viele Ideen. Die Idee, über meine Krankheiten und Erlebnisse zu schreiben. Irgendwo würde mich das immer noch reizen, aber gleichzeitig habe ich auch Angst davor. Zwar gehe ich offen damit um und ich habe den Willen, anderen zu helfen, aber ich mache mich auch selbst verletzlich, in einer Welt, in der viele Leute noch immer meinen, ich sei eine Simulantin gewesen. In einer Welt, in der bei Klassentreffen 10 Jahre später immer noch über mich hergezogen wird, vorzugsweise vielleicht, weil ich nicht ein Mal da gewesen bin. Und mir ist bewusst, dass diese Leute gerne schauen, was sie zu mir finden (sichere Quelle) und wenn sie diese Zeilen lesen, dann geht das Gelächter wieder von vorne los.
Tja, so ist das Leben. Gerecht kann man es nur so weit nennen, dass die Ungerechtigkeit alle einholen kann!

Was waren da noch für Ideen? Ich koche beispielsweise sehr gerne und bin in der WG auch mit Freude die WG Köchin! Und auch wenn ich auf diese Art Filme so gar nicht stehe, habe ich zumindest vom Hören und Sagen her von diesem Werk Kenntnis, in dem eine Frau die Rezepte einer berühmten Köchin nachkocht und das alles auf ihren Blog stellt. Diesen Film habe ich nie gesehen, doch denke ich beim Bloggen oft an ihn.
Doch auch das war nicht das Richtige irgendwie …

Nun, die Idee mit dem Blog wurde in meinen Augen wieder eingestampft. Bis meine beste Freundin, Mitautorin, Mitbewohnerin, Lektorat und Korrektorat mit der Idee um die Ecke kam, endlich unsere Geschichten zu veröffentlichen. Das Bambusblatt wurde geboren und wir haben sogleich einen Blog integriert.
Ja, zum Thema „Sand am Meer“, es ist ein Buchblog, mit Rezepten, später auch anderen Medienformen, mit Buchempfehlungen aus der Community, mit Interviews und was auch immer uns einfallen wird.

Und hier, auf meiner Website, werde ich euch auch unregelmäßig ein wenig etwas erzählen und mich austoben!

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